Stabensalat... ohne Buch.
Geheimversteck
Hinter verschlossenen Türen,
glänzenden Fassaden,
hellen Straßen,
wohl verborgen.

Jüngerreise des eigenen Ich
durch die Zimmer der Jugend,
glatt und eben,
ordentlich, friedlich.

Weiter durch die Türen
kleiner und älter werdend,
Staub setzt sich an,
Spinnweben der Eitelkeit
versperren den Weg.

Dann,
Falltüren versehen mit Stricken,
taube Fenster, verhangen,
dicke Balken stützen die Decke,
zum duckenden Gang gezwungen.

Ratten rennen rastlos
über starrende Dielen,
Gräuel des eigenen Selbst
ohne Hilfe für die Zukunft,
ohne Hoffnung.

Hinter der letzten Tür,
dem letzten Absatz,
dem letzten Wort,
gähnende Leere
gefüllt mit endlosem Nichts.

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