Dienstag, 4. Juni 2019
The Little Red Squirrel
am Dienstag, 4. Juni 2019, 10:48 im Topic 'Old Poetry'
Once there was
a little red squirrel
so sweet and innocent
full of life and then
it was hit
by a truck on the street.
There was not much blood
nor meat or bones
when the truck drove away
and the eyes
of the little red squirrel
just became blunt.
It was a bright sunny morning
the flies were buzzing
when the truck drove away
and the eyes
of the little red squirrel
just became blunt.
And then a young boy
on his way to school
passed along the street
with his eyes so blunt
and just then he saw
the little red squirrel
dead on the street.
He just began digging
a hole on the side
of the street
and buried lil’ squirrel
with a cross
next to his feet.
He didn’t bother
to come late to school
nor did he tell one
what made him a fool.
But from then on
his eyes
were shiny
and bright.
a little red squirrel
so sweet and innocent
full of life and then
it was hit
by a truck on the street.
There was not much blood
nor meat or bones
when the truck drove away
and the eyes
of the little red squirrel
just became blunt.
It was a bright sunny morning
the flies were buzzing
when the truck drove away
and the eyes
of the little red squirrel
just became blunt.
And then a young boy
on his way to school
passed along the street
with his eyes so blunt
and just then he saw
the little red squirrel
dead on the street.
He just began digging
a hole on the side
of the street
and buried lil’ squirrel
with a cross
next to his feet.
He didn’t bother
to come late to school
nor did he tell one
what made him a fool.
But from then on
his eyes
were shiny
and bright.
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Donnerstag, 20. Januar 2011
Hass
am Donnerstag, 20. Januar 2011, 09:57 im Topic 'Old Poetry'
Hass -
Sprachs und war verschwunden.
Hass -
Sahs und ist geschunden.
Hass -
Fühlte und war gebunden.
Hass -
Hörte und hat sie gefunden.
Liebe.
Sprachs und war verschwunden.
Hass -
Sahs und ist geschunden.
Hass -
Fühlte und war gebunden.
Hass -
Hörte und hat sie gefunden.
Liebe.
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Dienstag, 26. Oktober 2010
Parade der Zuckerbäume
am Dienstag, 26. Oktober 2010, 10:36 im Topic 'Old Poetry'
Still stehen sie
im vorgesehenen Eck.
Parade der Zuckerbäume,
fünf an der Zahl,
keiner bewegt sie,
keiner bekommt sie weg.
Parade der Zuckerbäume,
durch Menschen gemacht,
verführerisch süß
nicht zu erweichen
durch keine Macht.
Glitzernde Wipfel
über dunklem Tal,
so stehen sie
ganz gerade,
versuch es doch mal.
im vorgesehenen Eck.
Parade der Zuckerbäume,
fünf an der Zahl,
keiner bewegt sie,
keiner bekommt sie weg.
Parade der Zuckerbäume,
durch Menschen gemacht,
verführerisch süß
nicht zu erweichen
durch keine Macht.
Glitzernde Wipfel
über dunklem Tal,
so stehen sie
ganz gerade,
versuch es doch mal.
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Montag, 25. Oktober 2010
Rannte
am Montag, 25. Oktober 2010, 11:23 im Topic 'Old Poetry'
Renn!
Gehetzt durch die taghelle Nacht,
Tausende, immer im Kreis.
Jetzt!
Nicht dann, nicht irgendwann,
sonst ist's zu spät.
Los!
Schau dich nicht um,
was du siehst ist nur
Vergangenheit und Zukunft.
Mein!
Ist die Nacht, der Tag,
Vergangenes und Baldiges,
kurz und knapp vorbei.
Freund!
Der dir hilft,
dich antreibt und fordert.
Fordert, fordert...
Geld!
Triebfeder des Wahnsinns,
alles dein für immer.
Immer, immer...
Rannte,
erkannte,
blieb stehen,
entspannte,
für immer, immer, immer...
Gehetzt durch die taghelle Nacht,
Tausende, immer im Kreis.
Jetzt!
Nicht dann, nicht irgendwann,
sonst ist's zu spät.
Los!
Schau dich nicht um,
was du siehst ist nur
Vergangenheit und Zukunft.
Mein!
Ist die Nacht, der Tag,
Vergangenes und Baldiges,
kurz und knapp vorbei.
Freund!
Der dir hilft,
dich antreibt und fordert.
Fordert, fordert...
Geld!
Triebfeder des Wahnsinns,
alles dein für immer.
Immer, immer...
Rannte,
erkannte,
blieb stehen,
entspannte,
für immer, immer, immer...
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Samstag, 9. Oktober 2010
Jerusalem
am Samstag, 9. Oktober 2010, 10:54 im Topic 'Old Poetry'
Jerusalem, Jerusalem
ruft es von West und Ost.
Jerusalem, Jerusalem
dein ist mein Sein,
fanatisch GROß und klein.
Jerusalem du Arme,
allein in zweier Hand,
kein Lied mag dich versöhnen,
nicht einmal der Verstand.
Jerusalem, Jerusalem
bist ganz aus Stein gemacht,
oh hätte doch dein Ahnherr
auch noch an uns gedacht.
Jerusalem du Harte,
gehst ein als unser Grab,
gedenke doch der Gaben,
die ich dir einstmals gab.
Jerusalem, Jerusalem
erweiche unser Streben;
Wohnst in den Herzen aller,
wolln wir dich weitergeben.
Jerusalem du Schöne,
vergänglich ist dein Stand,
gelenkt hast du Gedanken,
mit Zierrat und mit Tand.
Jerusalem, Jerusalem
gib uns den Frieden wieder,
nur Stein, nur Sand - eine Idee,
mehr bist du nicht und schlagen doch
sich alle um dein finstres Joch.
ruft es von West und Ost.
Jerusalem, Jerusalem
dein ist mein Sein,
fanatisch GROß und klein.
Jerusalem du Arme,
allein in zweier Hand,
kein Lied mag dich versöhnen,
nicht einmal der Verstand.
Jerusalem, Jerusalem
bist ganz aus Stein gemacht,
oh hätte doch dein Ahnherr
auch noch an uns gedacht.
Jerusalem du Harte,
gehst ein als unser Grab,
gedenke doch der Gaben,
die ich dir einstmals gab.
Jerusalem, Jerusalem
erweiche unser Streben;
Wohnst in den Herzen aller,
wolln wir dich weitergeben.
Jerusalem du Schöne,
vergänglich ist dein Stand,
gelenkt hast du Gedanken,
mit Zierrat und mit Tand.
Jerusalem, Jerusalem
gib uns den Frieden wieder,
nur Stein, nur Sand - eine Idee,
mehr bist du nicht und schlagen doch
sich alle um dein finstres Joch.
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Dienstag, 5. Oktober 2010
Geheimversteck
am Dienstag, 5. Oktober 2010, 10:40 im Topic 'Old Poetry'
Hinter verschlossenen Türen,
glänzenden Fassaden,
hellen Straßen,
wohl verborgen.
Jüngerreise des eigenen Ich
durch die Zimmer der Jugend,
glatt und eben,
ordentlich, friedlich.
Weiter durch die Türen
kleiner und älter werdend,
Staub setzt sich an,
Spinnweben der Eitelkeit
versperren den Weg.
Dann,
Falltüren versehen mit Stricken,
taube Fenster, verhangen,
dicke Balken stützen die Decke,
zum duckenden Gang gezwungen.
Ratten rennen rastlos
über starrende Dielen,
Gräuel des eigenen Selbst
ohne Hilfe für die Zukunft,
ohne Hoffnung.
Hinter der letzten Tür,
dem letzten Absatz,
dem letzten Wort,
gähnende Leere
gefüllt mit endlosem Nichts.
glänzenden Fassaden,
hellen Straßen,
wohl verborgen.
Jüngerreise des eigenen Ich
durch die Zimmer der Jugend,
glatt und eben,
ordentlich, friedlich.
Weiter durch die Türen
kleiner und älter werdend,
Staub setzt sich an,
Spinnweben der Eitelkeit
versperren den Weg.
Dann,
Falltüren versehen mit Stricken,
taube Fenster, verhangen,
dicke Balken stützen die Decke,
zum duckenden Gang gezwungen.
Ratten rennen rastlos
über starrende Dielen,
Gräuel des eigenen Selbst
ohne Hilfe für die Zukunft,
ohne Hoffnung.
Hinter der letzten Tür,
dem letzten Absatz,
dem letzten Wort,
gähnende Leere
gefüllt mit endlosem Nichts.
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Dienstag, 28. September 2010
Der Mensch
am Dienstag, 28. September 2010, 18:21 im Topic 'Old Poetry'
Ratternde schnaufende stobende zischende Sturmgänger.
Trinkende sehende sterbende Rauchfänger.
Hetzende laufende Zahlensänger.
Wo ist der Mensch?
Rächende irrende blinde bombende Allwisser.
Schreibende lesende drehende Wissensmisser.
Kaufende bewundernde Geldfriss(t) er.
Was ist der Mensch?
So, anders, hier, dort, das isser.
Trinkende sehende sterbende Rauchfänger.
Hetzende laufende Zahlensänger.
Wo ist der Mensch?
Rächende irrende blinde bombende Allwisser.
Schreibende lesende drehende Wissensmisser.
Kaufende bewundernde Geldfriss(t) er.
Was ist der Mensch?
So, anders, hier, dort, das isser.
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Mittwoch, 22. September 2010
Vielgelesen...
am Mittwoch, 22. September 2010, 18:55 im Topic 'Old Poetry'
Zerfledderte Tasten,
markierte Stellen auf quadratischem Plasma,
Zeit rennt bei, schneller, immer schneller.
Klick um Klick,
Linsen um die Ecke, nächste Seite,
nächste, nächste, weiter, immer schneller.
Info, Neues, Schnelles, altbekannt,
aus der analogen Ecke gekramt,
abgestaubt, neu gemacht, immer wieder.
Offen, zu, Fenster um Fenster,
blendend hell, alles geklaut,
kopiert, adaptiert, negiert, verliert...
AUS.
markierte Stellen auf quadratischem Plasma,
Zeit rennt bei, schneller, immer schneller.
Klick um Klick,
Linsen um die Ecke, nächste Seite,
nächste, nächste, weiter, immer schneller.
Info, Neues, Schnelles, altbekannt,
aus der analogen Ecke gekramt,
abgestaubt, neu gemacht, immer wieder.
Offen, zu, Fenster um Fenster,
blendend hell, alles geklaut,
kopiert, adaptiert, negiert, verliert...
AUS.
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Freitag, 3. September 2010
Sternenstaub
am Freitag, 3. September 2010, 12:42 im Topic 'Old Poetry'
Sternenstaub auf Butterbrot,
morgens mit bitterem Kaffee,
ohne Milch.
Sternenstaub mit Butterbrot,
macht Erinnerungen wach,
findet sie in ihren Ecken,
ohne Hilfe.
Sternenstaub auf Butterbrot,
verheisst Sonne,
Hitze, Staub, Schweiss,
ohne Dank.
Sternenstaub mit Butterbrot,
glitzernd, nass,
staubige Erfrischung,
ohne Not.
Sternenstaub auf Butterbrot,
ist wie Butter,
ohne Brot.
morgens mit bitterem Kaffee,
ohne Milch.
Sternenstaub mit Butterbrot,
macht Erinnerungen wach,
findet sie in ihren Ecken,
ohne Hilfe.
Sternenstaub auf Butterbrot,
verheisst Sonne,
Hitze, Staub, Schweiss,
ohne Dank.
Sternenstaub mit Butterbrot,
glitzernd, nass,
staubige Erfrischung,
ohne Not.
Sternenstaub auf Butterbrot,
ist wie Butter,
ohne Brot.
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Mittwoch, 1. September 2010
Der Stift
am Mittwoch, 1. September 2010, 14:53 im Topic 'Old Poetry'
Langsam flieht der Stift,
vor der Hand des erhobenen Zeigefingers,
gut so schreit das Buch,
im Regal unter digitalen Nullen.
So nicht!
Flattern huschen dann,
mit Wollmäusen vereint über die Tasten,
wackeln, dackeln, sträuben sich,
gut so flüstert der Stift,
gefangen im Dunkel.
So nicht!
Kreischende Staben,
rennen hinter dem Buch,
flüchten, sträuben, sehen sich,
-- Nein, nein.
So nicht!
Lass es sein,
seh es ein,
so nicht,
nein.
vor der Hand des erhobenen Zeigefingers,
gut so schreit das Buch,
im Regal unter digitalen Nullen.
So nicht!
Flattern huschen dann,
mit Wollmäusen vereint über die Tasten,
wackeln, dackeln, sträuben sich,
gut so flüstert der Stift,
gefangen im Dunkel.
So nicht!
Kreischende Staben,
rennen hinter dem Buch,
flüchten, sträuben, sehen sich,
-- Nein, nein.
So nicht!
Lass es sein,
seh es ein,
so nicht,
nein.
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